Facebook Ads Leadformulare

Leads für Warmakquise mit Facebook Ads Lead Gen Forms und Targeting-Tests

Slava Wagner

SEA & Paid Media

Digitalisierung bedeutet vor allem die Digitalisierung von Vertriebskanälen. Das gilt auch für die Ausweitung der eigenen Leadgenerierung auf Facebook. Zwar ist die Social-Plattform-Plattform in diesem Bereich nicht immer so stark wie Google Ads, dennoch gibt es Anwendungsfälle, in denen sich die Werbung lohnt.

Gerade für Dienstleistungsbranchen und für B2B-Produkte werden Kontaktanfragen von potenziellen Kunden benötigt, – und zwar viele Kontaktanfragen. Das können Kontaktanfragen für ein Beratungsgespräch, für Direktanfragen oder Anmeldungen für Infoveranstaltungen und Webinare.

So wie bei Google Ads und LinkedIn Ads gibt es auch bei Facebook Leadformulare. Das sind vereinfachte Kontaktformulare, die bei einem Klick auf die Anzeige ausgelöst werden. Sie zeichnen sich vor allem durch die Dateneingabe aus, die größtenteils automatisiert vom System per Auto-Fill-In getätigt wird. Das sorgt für eine sehr effektive Niedrigschwelligkeit in der Entscheidungsfindung, weswegen die Anmeldung sehr leicht ist. 

Dabei können verschiedene Daten aus dem Profil oder dem Gerät des Nutzers abgerufen werden. Außerdem lassen sich benutzerdefinierte Fragen für die Leadqualifizierung einstellen, wie zum Beispiel die Abfrage einer Unternehmens-Website. Leadformulare haben eine wesentlich höhere Conversion-Rate als bei einer Weiterleitung auf eine Landingpage, weswegen der Kostenpunkt pro Lead wesentlich geringer.

Leads aus Facebook Ads Leadformularen zur Not qualifizieren

Speziell bei Facebook, das als Social-Media-Portal vor allem privat genutzt wird, erreicht man weniger Menschen im Business-Kontext als zum Beispiel bei LinkedIn. Daher kann die die Leadqualität bei Facebook Streuungen aufweisen, weswegen es sich durchaus lohnen kann, manuelle Qualifizierungsfragen im Leadformular einzustellen, anschließend die Leads automatisch in ein CRM zu importieren und ihnen eine automatisierte Double-Opt-In-Mail zukommen zu lassen. So sehen wir direkt, wie viele Nutzer durch die Qualifizierung kamen, wie viele dem Mailkontakt zustimmten, und damit tatsächlich ein Interesse am Angebot haben, sodass es sich lohnt, ein Beratungsgespräch zu führen.

Targeting-Testläufe starten

Die systemeigenen Targeting-Optionen sind der zentrale Steuerungsmechanismus in der Auslieferung der Werbeanzeigen. Mit der Vielzahl an Targeting-Möglichkeiten können wir unsere Anzeigen so ausspielen, dass die Impressionen besonders stark an interessierte und qualifizierte Personen ausgeliefert werden. Außerdem können wir den Inhalt der Anzeigen per A/B-Test optimieren, um die effektivste und konvertierendste Anzeigenversion zu ermitteln. Durch das Targeting von Lookalike Audiences ist es möglich, besonders kaufbereite, ähnliche Nutzer zu erreichen. Das können Besucher einer Website sein, Nutzer die bereits auf eine Anzeige geklickt haben, oder Besucher, die bereits auf einer bestimmten Zielseite waren. 

Beim Anpeilen der gewünschten Zielgruppe stellt sich über kurz oder lang schnell heraus, dass nicht jeder Baustein der Zielgruppenkonfiguration zum Erfolg in Form eines guten Kostenpunktes pro Lead beitragen, – sondern lediglich Budget verschlingen, weil die dadurch ausgelieferten Impressionen ins Leere laufen. Aus diesem Grund gilt hier: Es sollten viele verschiedene Targeting-Tests gefahren, angefangen bei einer breiteren Zielgruppe, hin zu stufenweise immer kleineren und spezifizierten Zielgruppen. 

Hidden Interests berücksichtigen

Allerdings gibt es hier eine kleine technische Nuance: Bei der Implementierung der Zielgruppen werden im Facebook-Werbeanzeigenmanager üblicherweise nur ein Bruchteil der gegebenen Targeting-Optionen angezeigt, weil das Konfigurationsinterface nur bestimmte Kapazitäten anzeigen kann. Das erschwert die Recherche und damit die Ermittlung einer Gesamtübersicht über alle Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen würden. Doch es gibt Abhilfe: Zahlreiche Tools, die an die Facebook-API andocken, gewähren einen kostenlosen Einblick alle zur Verfügung stehenden Targeting-Optionen, sowie zu ähnlichen Optionen. Umgangssprachlich wird diese Thematik als Hidden Interests bezeichnet.

Diese ermöglichen es, die gesamte Bandbreite aller zur Verfügung stehenden Targeting-Optionen direkt auf einen Blick zu sehen. Vor allem aber erhalten wir in unserer Recherche direkt alle damit verwandten Zielgruppen, sowie in einem separaten Fenster alle ähnlichen Zielgruppen als Verschläge. So sind direkt hunderte Targeting-Möglichkeiten einsehbar und wir können daraus bequem eine treffsichere Strategie erstellen.

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